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Home Alltagsradler

Alltagsradler Tagebuch was täglich alles so passieren kann, hier kann man es nachlesen.



Freitag 05 Juni 2009

verlängerte Hinfahrt

Durch einen notwendigen Arztbesuch hat sich meine Hinfahrt heute etwas aus dem Berufsverkehrszeiten hinausgeschoben. Der Takt der Züge ist dann schon deutlich weitmaschiger.

Naja, dann fahre ich halt etwas mehr mit dem Rad, bei diesem Wetter auch kein Problem. Abgesehen vom Zeitbedarf durchaus angenehm bei dem schönen Wetter.


Donnerstag 04 Juni 2009

Hundehalter - mal anders

Heute habe ich Hundehalter mal etwas anders erlebt. Zusammen mit einem großen, kräftigen Hund kam mir eine Frau entgegen. Erster Kontrollblick: Hund ist angeleint.

Dann die Überraschung: Frauchen kommandiert Hund auf die andere Seite, Hund gehorcht. Frauchen sagt "Platz" - Hund gehorcht.

Perfekt. Wahrscheinlich beide frisch aus der Hundeschule. Wären alle Halter so, hätte wir Radler nicht so viel Angst vor den Hunden...

 


Mittwoch 03 Juni 2009

Neustart nach Urlaub

Bei schönstem Wetter wieder mit dem Rad zur Arbeit. Eigentlich immer noch wie Urlaub.

Zur Einstimmung auf den grauen Alltag trägt allerdings der Zugführer der AVG bei. % m bevor ich in den Zug steigen konnte schließt er die Türen und fährt ab. Dabei sieht er mich an. Kundenfreundlichkeit ist woanders...

Am Abend an der Heilbronner Harmonie das gleiche. Zugegeben, hier war ich etwas spät. Aber in der Innenstadt ist Brommi schneller als AVG. Zwei Haltestellen weiter konnte ich gepflegt zusteigen und heimfahren. Der Alltag hat mich wieder.


Freitag 15 Mai 2009

Wochenende!

Fahren ohne Regen, nur noch Pfützen und Tropfen auf den Blättern. Sozusagen ein sanfter Übergang zu besseren Wetter.

 Schon wieder kaputtDie Sitzgruppe ist schon wieder beschädigt. Das ist keine Sicherung von Arbeitsplätzen, dass ist blinde Zerstörungswut oder eine Dummheit. Muss das sein?


Donnerstag 14 Mai 2009

Was ist Van?

Wieder Regen - wieder Regenausrüstung...

Anscheinend hat jemand die Randstreifen nebem dem Radweg abgemäht. Ist das notwendig? Ich fand das Gras nicht störend. Eine Sichtbehinderung war das bestenfalls für Dackel. Oder ist das Beschäftigungstherapie?

Gleich an der ersten Haltestelle in Heilbronn ausgestiegen und reihenweise Ortstermine wahrgenommen. Eine Heilbronn-(Halb-)Rund-Radtour. Ist praktisch und geht schnell. Das Parkplatzsuchen entfällt und man kommt schnell in Kontakt zu den Menschen. So wird das Faltrad zum Eisbrecher.

Allerdings ist es immer gefährlich in der Stadt zu fahren. Beim Ausparken hätte mich beinahe eine Oma mit ihrem Minivan von der Radspur geputzt. Die hat mich überhaupt nicht bemerkt, noch nicht einmal, als ich links von ihr auf gleicher Höhe dem Wagen ausgewichen bin und neben ihr herfuhr. Gott war ich erleichtert, als die abbog.

Genauso schlimm sind aber verträumte Fußgänger. Bekommen nichs mit von der Umgebung. Und schlagen unmotiverte Haken. Als höflicher Radler will man ja auch nicht immer vorbeugend schon von Weitem klingeln. Das erschreckt manche Schlafhauben und kommt aggresiv rüber. Vielleicht sollte man fröhlich "Guten Morgen" rufen?! Darüber kann ich morgen ja beim radeln nachdenken.


Mittwoch 13 Mai 2009

Wer zu spät kommt....

Wieder trockenes Wetter und angenehme Temperaturen zum Radeln. Wenn man morgens nicht trödelt und anschließend die Tour de France nach Eppingen fährt, kommt man unverschwitzt an. Ich habe heute 4 Haltestellen der S-Bahn gebraucht, bis der Schweiß nicht mehr floss. immerhin habe ich meinen Zug bekommen.

Auf der Rückfahrt lief dann alles anders. Nachdem der Zug wiedermal ohne Ansage nicht kam, machte ich mich gerade auf den Weg zum Bahnhof (Chancenpoptimierung). Auf halbem Weg zur nächsten Haltestelle kam der Zug dann doch noch mit etwa 10 Minuten Verspätung. Eine Ansage auf den Bahnsteigen wäre nett gewesen. Auch die Fahrplanauskunft war telefonisch nicht erreichbar. Hier tappt man als zahlender Kunde auf dem Bahnsteig am hellen Tag im Dunkeln.

Auf dem Heimweg mit dem Rad habe ich dann gehbehinderte Twens an der Sitzgruppe zwischen den Feldern getroffen. Offensichtlich mussten Sie mit dem Auto bis auf 10 m an die Bänke heranfahren. Oder waren das Rindviecher, also landwirtschaftlicher  Verkehr?

Mehrere Radler und Spaziergänger boten immer wieder Grund zu kleinen Sprints, so dass ich diese  Strecke zügig hinter mich brachte. Feierabend!


Dienstag 12 Mai 2009

Lonesome Cowboy

Wieder ein Regentag. Man kommt nicht ins SChwitzen beim Fahren. Und hat Platz. Keine Begegnungen auf der ganzen Strecke, keine Jogger, keine Hundegassiführer oder Autofahrer auf Abwegen. Leider auch keine Radlerkollegen.

Der Regen lässt sich aushalten mit Regenausrüstung. Das gleichmässige  Rauschen hat auch etwas meditatives.

Ich fahre halt gerne Fahrrad.


Montag 11 Mai 2009

Regenfahrten

 

Heute ging es den ganzen Montag trüb und grau zu.Wetter für die Regenausrüstung. Spaß macht mir meine tägliche Radtour trotzdem. Am Nachmittag war es etwas schwül,da war dann schwitzen angesagt.

Heute habe ich auch noch Schneckennudeln geladen, ein ganz neues Gefühl. Gepäck auf dem Gepäckträger hatte ich noch nie.

Mein Tacho sagt, ich fahre täglich ca. 16 km. Die Fahrt selber bietet sich an, die täglichen Strecken mal hochhzurechnen. Da kommt ganz schön was zusammen...


Donnerstag 07 Mai 2009

Sommerfahrt

Wetter gut, freundliche Mitradler auf der Strecke, der Kuckucksruf.. das Beste an so einem Arbeitstag ist der Kurzurlaub mit dem Fahrrad.

In der Stadt allerdings ist man von Autofahrern umgeben, die rücksichtslos fahren oder einen Radfahrer unterschätzen. In der Stadt sollte man vielleicht über eine "autofreie" Zone nachdenken.


Dienstag 05 Mai 2009

Kalt & nass

RadwegeparkerDas ist das Wetter, dass die Leute zum Autofahren treibt. Morgens so kalt, dass ich die Handschuhe vermisst habe. Abends dann musste ich die Regenhose auspacken. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht.

Auf meine tägliche Bewegungsdosis möchte ich nicht verzichten. Auch wenn ich mich über fußfaule Hundegassiführer, nicht blinkende Autofahrer und Radwegeparker ärgere.

Apropos: Wenn wir Radler einfach zum ein- und ausladen auf der Fahrbahn halten würden....

3,5 Tonnen LKW entspräche etwa 175 Fahrräder -> das käme auch einer Vollsperrung gleich. Da wäre aber was los....


Donnerstag 30 April 2009

Schwarz-Orange

Mein teilersetztes Brommi sieht jetzt ziemlich individuell aus. Bei näherer Untersuchung kann man etliche Detailverbesserungen entdecken.

Da ich morgens später dran war, mußte ich es dann richtig laufen lassen. Da konnte ich den Unterschied zum Leihrad richtig spüren. Schwalbe Marathon mit 5 bar, verlängerte Sattelstütze & Brooks Ledersessel - da geht was. Vor allem macht es wieder richtig Spaß. Leider konnte ich abends nnicht zurückradeln. Aus Termingründen musste ich mich abholen und autofahren lassen.


Mittwoch 29 April 2009

Hin & zurück

Morgens noch mit dem Leihrad bei mässigem Wetter nach Heilbronn - Abends mit dem eigenen trocken zurück.Jetzt hat es doch noch geklappt. Voss hat allerdings das halbe Rad ersetzt. Nicht nur der Rahmen ist teilweise neu, auch Komponentzen und Anbauteile wurden ausgetauscht.

"Alt" ist nur noch das Hinterrade, der Sattel (GottseiDank - mein Brooks!), die Gabel und der Lenker. Tacho, GPS-Halter, Space-Grip, Luftpumpe - das kam auch wieder zurück.

Im Gegensatz zur Rechnung, da habe ich bisher keine bekommen.


Dienstag 28 April 2009

Regen

Nachdem der Montag fahrradfrei war wegen Plattfuß, konnte ich heute wieder fahren. Dafür regnete es morgens, so dass ich die volle Regenrüstung anlegen musste.

Trotzdem war es schön zu fahren, die Ruhe, frische Luft (pollenfrei) und Bewegung.

Am abend habe ich auf dem Heimweg 4 Radler überholt. Im Dorf stand dann einer unserer Dorfältesten auf dem Gehweg und rief mir zu " Heut bisch aber spät". Naja, ich habe mich bemüht....


Freitag 24 April 2009

Gestrandet in Heilbronn

Morgens wäre ich beinahe ohne Jacke gestartet. Unterwegs allerdings signalisierten mir meine kalten Finger, dass es noch nicht so weit ist. Auf der Fahrt habe ich noch einen "neuen" Radpendler getroffen. Leider hatte er schon zuviel Vorsprung.

Leider konnte ich den Rückweg nicht fahren, da mein Rad mit einem Plattfuß im Heizungskeller stand. So mußte ich mich abholen lassen.


Donnerstag 23 April 2009

Kultour

Jeden Tag kann ich auf meinem Weg auch unerwünschte (entartete?) Kunst bewundern. Sozusagen neuzeitliche Höhlenmalerei. Darauf weist zumindest der Standort hin. Höhlenmalerei der NeuzeitMan kann sehen, dass sich hier mehrere Schichten überlagern. Allerdings scheinen die subversiven, einfarbigen Zeichnung derzeit die Oberhand zu behalten. Der farbige, dreidimensionale Teil ist übrigens die Realität. bunter Schrei nach Beachtung?Vielleicht ringen hier Jugendliche um Beachtung? Eventuell deutet das Wort Kilelr auch auf einen bevorstehenden Amoklauf? Oder versuchen Jugendliche hier einfach etwas zur Gemeinschaft beizutragen? Die Kommune versucht jedenfalls diese Äußerung zu unterdrücken. Dabei könnten die vielen Farbschichten auch zum Betonschutz beitragen. Farbe gegen grauen AlltagIch könnte mir auch vorstellen, dass man die Fläche einfach zuwachsen lässt und der Passant sich Gedanken macht, wer warum solche Spuren hinterlässt. Das könnte der Gedankenlosigkeit gut tun. Weiter ist das die Kostengünstigste Lösung. Und künftige Archäologen hätten etwas zu deuten. Was für ein Bild unserer Gesellschaft käme dabei wohl zusammen?

Realismus Das "alternative" Ausstellungsprogramm zeigt realsitische Bilder der Natur. Anbei auch ein Sonnenuntergang rechts meines Radweges. Mir reichen diese am Wegesrand eingefangenen Eindrücke.Diese Bilder sind auch recyclefähig und kommen ohne Lösungsmittel oder Treibgas zustande. Garantiert gesundheitlich unbedenklich und umweltschhonend.


Mittwoch 22 April 2009

PKW am Radweg

HundgassiführerAuch eine tägliche Begegnung. Dieser PKW gehört vermutlich einem Hundegassiführer. Jeden Morgen steht er seit einigen Tagen am Bahndurchlass. Etwa 200 m hinter dem Gesperrt-Schild auf dem Feldweg. Allerdings konnte ich noch keinen Fahrer oder Hund dazu sehen. Vermutlich gehen die auf anderen Wegen spazieren.

Wenn der Wagen abends auf der Rückfahrt nciht weg wäre, hätte ich gedacht, dass hier einer dem Staat die Abwrackprämie sparen will.

Offensichtlich jedenfalls wird auf den Fedlwegen hier nciht so oft kontrolliert.


Dienstag 21 April 2009

Ort der Ruhe

SonnenaufgangAm Wochenende haben wir auf unserer Familienradtour schon festgestellt, dass irgendwelche Chaoten die Ruhebank vor Eppingen mitnehmen wollten. Das ist wohl schiefgegangen. Aber ein Fundament war teilweise entwurzelte Bankaus dem Boden gezogen. Wir konnten dort keine Pause machen.

Eigentlich wollte ich auf diesen Zustand hinweisen, deshalb habe ich morgens kurz gehalten und ein Bild gemacht. Aber am Abend war das erledigt.

wieder verwurzelt! Das nebenstehende Bild zeigt die gleiche Sitzgruppe im Abendlicht. Die Stadt Eppingen hat den Schaden über den Tag repariert. Und mir damit das Thema geklaut.

Bleibt mir nur die Feststellung, dass ich mit so einer schnellen Reaktion nicht gerechnet hätte. Vermutlich hat der Grünpflegetrupp, der die Wiese gemäht hat, auch gleich den Schaden repariert. Am kommenden Wochenende können wir hier jedenfalls wieder rasten. herzlichen Dank an die unbekannten Heinzelmännchen.


Montag 20 April 2009

Zeit für mich

Der wohl größte Vorteil des Fahrradpendelns ist, dass man Zeit für sich selbst gewinnt. Kennt man die Strecke, kann man über alles nachdenken, ohne sich in Gefahr zu bringen. Kein PKW-Fahrer kann sich das leisten. Radfahren in einem konstanten Rhythmus hat etwas Meditatives. Man lässt den Stress zurück und kann sich in Ruhe mit verschiedenen Gedankengängen auseinandersetzen. Bei einer beruflichen Neuorientierung sollte ich mir genau diese Möglichkeit erhalten.

Unsere Dauerbaustelle im Dorf ist immer noch mein erster morgendlicher Begleiter. Die Ablaufplanung kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Gearbeitet wird über die gesamte Länge an dem Gehweg. Mit allen Behinderungen. Warum nimmt man sich nicht kleinere abschnitte vor und macht die jeweils bi zum Abend fertig? Damit wären die Behinderungen für die Anwohner deutlich geringer.

Bei all den alten Gebäuden und Fassaden hier wäre eine Straßenbeleuchtung mit "historischen" Leuchten doch schöner. Die vorhandenen Straßenleuchten sind weder optisch shcön noch energiesparend. Da sollte es doch zwischenzeitlich besseres geben. Mit den Fördertöpfen zum Energiesparen und dem Konjunkturprogramm sollte sich doch etwas machen lassen....

Ist Hartz IV eine Form des zivilen Ungehorsams? Sind die davon Betroffenen vielleicht gar nicht "zu faul zum Arbeiten" sondern einfach nicht bereit, diesen Staat durch ihre Arbeit und Steuerzahlung zu stützen? Hat der einfache Arbeiter denn eine Alternative? Bei der aktuellen Krise profitieren wieder die ganz oben und der kleine Mann zahlt. Die Verluste durch Raffgier und Unfähigkeitwerden den Bürgern aufgebürdet - direkt oder indirekt. Die verursacher haben ihre Schäfchen im Trockenen und werden nicht zur Verantwortung gezogen. Bei den Wahlen kann man als Wahlberechtigter keine Veränderung herbeiführen. Abgewählte Politiker kommen über die Parteienliste wieder zu Amt und Würden. Volkes Wille bleibt ohne Konsequenz. Also kann man sich doch dem Staat nur entziehen, indem man Hartz IV-Empfänger wird und sich von ihm stützen läßt.

Wäre mein Radweg länger, vielleicht würde es vielleicht zur Revolution reichen


Freitag 17 April 2009

Anfängerfehler

Heute habe ich einen Anfängerfehler begannen. Vor Aufbruch habe ich gedacht, es sei eine gute Idee, die Fahrradbrille zu putzen. Jede Hausfrau weiß, dass es immer regnet, wenn man die Fenster putzt. Ich tat es trotzdem. Und bin im Nieselregen dann nach Eppingen gefahren. Die Brille war danach schon wieder verspritzt.

Das Wetter allerdings ist besser, selbst Regenstört kaum noch.


Donnerstag 16 April 2009

P&R oder Lotto?

Jeden morgen begegnen mir Radler-Kollegen mit "richtigen" Rädern - MTBs, Rennräder, Touren/Trekking/etc-Räder. Auf meinem Faltrad sitze ich etwas seltsam und fahre etwas seltsam und komme mir auch seltsam vor. Dann frage ich mich warum ich Faltrad fahre.Das Rad ist nicht kaputt

Am Bahnsteig hilft mir dann der Fahrkartenautomat. Wenn ich eine Fahrradkarte eintippe und den Preis für eine einfahce Fahrt sehe, geht es mirmeistens besser. Evtl. rechne ich das auf die Woche oder Monat hoch. Das hilft fast immer.Der Radler kann nicht mehr sitzen

Mehr noch hilft es, die Fahrradabstellanlagen aufzusuchen und die abgestellten Räder anzusehen. Ich weiß, wenn ich ankomme setze ich mich auf mein Faltrad und fahre weiter. Andere müssen erstmal sehen, was von ihrem abgestellten Rad noch da ist. Ob es dann noch fahrtüchtig ist, ist eine zweite Frage.

Ich kann immer fahren. Auch zum Einkaufen nehme ich mein Fahrrad mit in den Laden. Das Schloß brauche ich eigentlich nicht. Und angesprochen hat mich deswegen auch noch nie jemand.Eigentlich müßte ich jedesmal seltsam grinsen, wenn ich morgens die Kollegen auf den "normalen" Rädern treffe....


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